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AEONS CONFER MCD [ THE SOUL OF THE UNIVERSE ]

[ REVIEW LEGACY APRIL/MAY 2003 ]

EIGENPRODUKTIONEN
AEONS CONFER
"THE SOUL OF THE UNIVERSE"

Eisig kalter Black Metal mit heftiger Industrial Schlagseite wird von diesen Burschen aus Hamburg intoniert.
Dabei schießen mir spontan Bands wie Manes, Mysticum oder Limbonic Art in den Kopf, denn wie die
norwegischen Elitekommandos können AEONS CONFER bereits mit den ersten Songs eindrucksvoll punkten.
Die Intros sind meist sehr aufwendig gestaltet, verworrene, sphärische Klänge, die danach geradezu
umbarmherzig von Metal-Geschossen in Schutt und Asche gelegt werden.
Im Gegensatz zu den Norwegern haben AEONS CONFER aber auch einen richtigen Trommler am Start,
der wohl auch dafür verantwortlich ist, daß das gesamte Feeling nicht ganz so frostig ausfällt.
Riffing und Arrangements können sich in jedem Fall sehen lassen. Nur weil die Band bislang noch kein Label
gefunden hat, heißt das noch nicht, daß sie schlecht wäre, im Gegenteil.
Ich wünschte, einige Black Metal-Labels würden aufhören, belanglosen Schrott zu veröffentlichen und
Geld zu verpulvern.
Es gibt noch Bands, deren Klasse man nicht negieren kann.
AEONS CONFER zählen definitiv neben Drautran und den Grabnebelfürsten zu Deutschlands momentan
interessantesten Schwarzkittelbands. Besonders das orchestrale "The Soul Of The Universe" muß hier
erwähnt werden. Die Emperor-Handschrift ist zwar deutlich zu erkennen, aber ich denke, ein
ernstgemeinter Vergleich mit Emperor ist keine Schande für eine Band.

Info: www.aeonsconfer.com ( VW)

12 Punkte

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[ REVIEW HAMMER APRIL 2003 ]

AEONS CONFER
THE SOUL OF THE UNIVERSE
BLACKMETAL

Erneut gebärt sich die Freie und Metal-Stadt Hamburg als äußerst fruchtbaren Boden für Bands
aus dem Hartwurzelsektor. Bands wie Gamma Ray, Running Wild, Helloween und, natürlich in
kleinerem Rahmen, Dark Age zählen zu den bekannten Namen im hart rockenden Gewerbe.
Nun schickt sich ein junges Sextett an, den steinigen Weg der harten Musik zu gehen,
und die Entscheidung kommt nicht von ungefähr, denn AEONS CONFER´s erstes Demo
"The Soul Of The Universe" kann sich in der Tat hören lassen.
"Modern Symphonic Dark Metal" hat sich der Hamburger Sechser auf die Fahnen geschrieben
und so verwundert es den Hörer ebenso wenig, dass Black Metal von Gruppen wie ARCTURUS,
EMPEROR und vor allem DIMMU BORGIR als Wegweiser für AEONS CONFER´s musikalischen
Weg dient. Nicht nur die Musik, sondern auch die visuelle Komponente zeigt sich ganz im
Zeichen von durchdachter Konzeption. Zum Teil sind Parallelen zu den Norwegern recht deutlich,
jedoch gelingt es AEONS CONFER eine eigene Note in den sehr auf bombastischen Atmosphäre
bedachten Gesamtsound zu integrieren. Für eine erste Demo-Veröffentlichung gestaltet sich das
klangliche Resultat auf dieser handnummerierten Demo-CD als durchaus gelungen.
Für weitere Informationen konsultieren Interessierte bitte die bandeigene Homepage:

www.aeonsconfer.com

ANZO SADONI

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